Der Queen Charlotte Track ist ein 70 Kilometer langer Wanderweg, der sich durch den Queen Charlotte Sound und den Kenepuru Sound schlängelt. Sounds sind übrigens Fjorde.

Wir haben uns über bookme für 120$/für zwei Personen ein Wassertaxi gebucht, welches uns zur Torea Bay bringt. Von dort sind wir den Queen Charlotte Track 26 Kilometer zur Punga Cove gewandert, wo wir mit dem Wassertaxi abgeholt und zurück nach Picton gebracht wurden. Dieses Teilstück soll das Schönste der gesamten Queen Charlotte Tracks sein.
Hier ist eine wunderschöne  und interessante Dokumentation über die Malborough Sounds (das gesamte Gebiet).
 
Wir haben die Doku damals in Asien geguckt und haben angefangen zu träumen wie wir selber im Sommer hier sind… jetzt ist es soweit!
Wir haben den Shuttle zum Queen Charlotte Track bereits eine Woche im Voraus gebucht. Die Tage davor war es regnerisch, doch wir hatten Glück! Wir sind mit strahlendem Sonnenschein aufgewacht!
Für die 26 Kilometer hatten wir nur acht Stunden Zeit, was uns doch recht wenig vorkam inclusive Pausen.
Wir wurden mit tollen Ausblicken belohnt!

Das Meer war spiegelglatt, in vielen Buchten stehen Häuser. Einige haben einen Zugang zur Straße, zu anderen kommt man nur mit einem Boot. Alle sehen paradiesisch aus!


Wir haben sogar einen Weka, einen flugunfähigen Vogel gesehen. Wekas stibitzen wie Elstern gerne Nahrungsmittel oder andere Objekte von Campern.

Jeder von uns hatte drei Liter Wasser dabei, was so gerade gereicht hat!
Auf den letzten Kilometern von dem wunderschönen Queen Charlotte Track fingen Füße und Beine an zu schmerzen und wir waren froh am Ziel angekommen zu sein.
In der Punga Cove ist ein kleines Beach-Resort. Hier haben wir uns zwei Milkshakes als Belohnung gegönnt und haben auf unser Taxiboot gewartet.

Da wir recht flott gegangen sind und nicht so viele Pausen gemacht haben, haben wir es in den acht Stunden geschafft. Ich hätte mir aber gerne noch mehr Zeit gelassen.
Das originale Postboot aus der Doku hat uns abgeholt und wir sind 40 Minuten zurück nach Picton gefahren.


Nach einer verdienten kalten Dusche haben wir einen freien Campplatz am Meer gefunden.
Auch den nächsten Tag sollte gutes Wetter werden und weil wir noch nicht genug von den schönen Fjorden hatten, sind wir weiter in den Kenepuru Sound gefahren und haben dort ein wunderschönes Camp direkt in einer Bucht gefunden für nur 13$pro Person/Nacht.

Wir sind mit unseren Standup Paddleboards in der Bucht entlang gefahren und haben sogar einige Stachelrochen gesehen!



Auch hier kamen wir wieder an kleinen paradiesischen Buchten vorbei wo Leute in himmlischer Ruhe leben.
Am nächsten Tag sind wir nach Nelson gefahren, wo es erstmal wieder einen Tag lang komplett geregnet hat. Als nächstes geht es für uns für vier Tage auf den bekannten Abel Tasman Track.
 
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