Von Wanaka sind wir in die wohl bekannteste Stadt Neuseelands gefahren: Queenstown. Bekannt ist Queenstown für die Vielzahl an Abenteuersportarten. Das Städtchen liegt inmitten der Berge am Lake Wakatipu. Gerade einmal 12.000 Einwohner leben hier und mindesten genauso viele Touristen scheinen sich hier aufzuhalten.

Queenstown



Nachdem wir in der Stadt unterwegs waren, wollten wir in die Berge.
Wir sind eine 15 Kilometer lange und sehr steile Straße zum Bergsee Alta gefahren, welcher hoch in den Bergen liegt. Die Anfahrt haben wir definitiv unterschätzt und wussten vorher nicht wie steil es ist. Unser armes Auto!
Im zweiten und im ersten Gang fuhren wir ganz langsam hoch und haben es fast bis oben geschafft. Das letzte Stück sind wir freiwillig bergauf gelaufen und haben unser Auto an der Straßenseite abgestellt. Der Ford Econovan ist nicht gerade für seinen starken Motor bekannt, zudem sind wir noch sehr schwer und unser Van ist schon 25 Jahre alt, genau wie wir.
Da wir schon weit hochgefahren sind mussten wir diesmal nicht so weit laufen.

Hier oben ist im Winter ein Skigebiet. Die Landschaft gefällt mir sehr. Der Alta See liegt schön eingebettet in den Bergen.


Routeburn Track

Glenorchy war unser nächstes Ziel. Hier geht der Routeburn Track los, einer der Great Walks in Neuseeland. Da dieser schon lange im Voraus ausgebucht ist, (oder besser gesagt die Huts und Campingplätze für die Übernachtungen), wollten wir wenigstens etwas von der Strecke sehen. Wir haben uns informiert und beschossen, vom Parkplatz in Glenorchy zu Harris Saddle zu wandern und zurück. Das sind 25 Kilometer, für welche man 9-11 Stunden brauch. Man hätte es auch geschafft die 32 Kilometer an einem Tag zu bestreiten, allerdings wären wir dann beim Milford Sound rausgekommen. Das erste Stück ging durch den Wald, an einem klaren, hellblauen Fluss entlang.



Drei Stunden haben wir bis zu der Hut gebraucht, von dort ging es weiter zum Harris Saddle. Ab jetzt waren wir über der Baumgrenze und kamen an dem schönen Lake Harris vorbei.

Es war den ganzen Tag über bewölkt und die Wolken hingen an den Bergen fest.
Nach einer Pause sind wir wieder zum Auto zurück gegangen.

 Ausritt in Glenorchy

Für den nächsten Tag hatte ich einen zweieinhalb stündlichen Ausritt gebucht. Diesmal hat sich das Wetter auch alle Mühe gegeben. Wir sind durch Flüsse im Tal geritten.


Endlich wieder im Sattel! Seitdem ich reise, reite ich nur noch selten. Für jedes Mal muss ich bezahlen, diesmal 180$.
Weil wir Anfänger dabei hatten sind wir nur Schritt geritten, aber zweimal konnen Julia und ich auch galoppieren!
Zwischendurch habe ich mir vorgestellt ganz alleine zu reiten, das wär‘ schön!
Nach dem Ausritt sind wir wieder nach Queenstown gefahren.

Die Straße ging malerisch am See entlang.

In Queenstown haben wir unseren vorderen Reifen wechseln sowie die Spur einstellen lassen.
Die Radeinstellung haben wir schon zu Beginn im Winter vorgenommenen. Allerdings hat es sich wegen der schlechten Straßen wieder verstellt so dass sich der Reifen schief abgefahren hat. Wie man merkt habe ich mittlerweile auch schon viel Ahnung von Autos. 😉
Von Queenstown ging es weiter in den Mlford Sound.

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